
Ein Biologe untersucht die Spuren eines Kakapos
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Fortpflanzung
Der Kakapo hat ein sehr ungewähnliches Fortpflanzungssystem. Im
Sommer versammeln sich die Männchen an traditionellen Orten und graben
Höhlen oder schalenartige Löcher in die Erde, die eine bestimmte Fährte bilden.
Die Löcher werden ausschließlich von den Männchen gegraben und erhalten. Es
legt die die Erbanlagen an den Rand der Löcher. Die Fährten sind bis zu 50m lang.
Der Kakapo ist der einzige Papagei, der sich so fortpflanzt, und der einzige Vogel,
dern sich in der Abwesenheit von räuberischen Säugetieren entwickelt hat.
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Die Männchen wetteifern um die besten Löcher.Was dann geschieht ist
eine der bizarrsten und amüsierensten Erscheinungen in dcer Vogelwelt.
Die männlichen Kakapos sitzen in der Nähe der bzw. in den Löcher(n) und
und geben einen Balz-Laut ab. Der laut hört sich wie einer entfernter Donner oder ein
tiefer widerhallender Herzschlag an. Um diesen tiefen Laut zu erzeugen, pumpt der
Kakapo Luft in seinen Brustkorb. Die Balz-Laute klingen am Anfang sanft, werden dann lauter
und klingen langsman aus. Die Laute können bis zu 5km weit gehört werden. Die Reichweite
der Laute hängen von der Windrichtung ab. Die Männchen geben durchschnittlich 1000 Balz-Laute
pro Stunde ab, und das 6-7 Stunden pro Nacht ! 3-4 Monate lang geben die Männchen jede
Nacht die laute von sich, um Weibchen zu imponieren. Wenn ein Weibchen am Loch ankommt, fängt
das Männchen mit einem Tanz an, und eventuell setzt daraufhin die Paarung ein.
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Die Kakapos paaren sich nur 3 bis 4mal im Jahr.Sie brüten nur, wenn
es reichlich Futter gibt, um die Ernährung der Kücken zu gewährleisten.
2 oder 3 Eier werden auf die Erde gelegt und mit Grassbüscheln
zugedeckt, oder in ein Loch oder einen verrotteten Baum gelegt.
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Eier iner einer Baumhöhle
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Kakapo-Kücken mit einer "Leih-Mutter"
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Die Kakapo-Männchen spielen beim Großzeihen der Jungen keine Rolle.
Wenn das Weibchen auf Futtersuche ist, sind die Jungen nachts lange Zeit
unbeaufsichtigt. Die Jungen bleiben anfansg für 10 Wochen im Nest. Dann kommt
das Weibchen nur ein oder zweimal pro Nacht, um die Jungen zu füttern. Die jungen
Kakapos bleiben am Boden und geben viele Laute Tag und Nacht von sich. Dadurch
sind sie sehr durch räuberische Säugetiere gefährdet, und Ratten erbeuten leicht die Eier.
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Bevölkerung
Es gibt nur noch 56 Kakapos auf der Welt.